BrancheTelekommunikation
Unternehmenssoftware
GeschäftsmodellMobilfunk, Festnetz, Breitband, Glasfaser und IT-Dienste in Europa sowie ein großer Anteil an T-Mobile US.
Geschäftskritische Cloud- und Unternehmenssoftware für Finanzen, Personal, Einkauf, Daten und Lieferketten.
Wie Erlöse entstehenViele wiederkehrende Kundenverträge, kombiniert mit Geräteverkäufen und projektbezogenen IT-Erlösen.
Zunehmend wiederkehrende Cloud-Verträge. Hohe Wechselkosten können Kundenbindung schaffen.
KapitalbedarfHoch – Netze, Frequenzen, Glasfaser und Rechenzentren erfordern dauerhaft große Investitionen.
Eher niedrig bei Sachanlagen, aber hoch bei Forschung, Personal, Rechenleistung und Übernahmen.
KonjunkturabhängigkeitEher niedrig bis mittel – Kommunikation bleibt nötig, Wettbewerb, Regulierung und Gerätegeschäft schwanken.
Niedrig bis mittel – zentrale Software läuft dauerhaft, neue Großprojekte können in schwachen Phasen verschoben werden.
Prüfmerkmal 1Umsatz Q2 202629,9 Mrd. €+3,3 % organisch
Cloud-Auftragsbestand Q222,9 Mrd. €+27 % berichtet
Prüfmerkmal 2Bereinigtes EBITDA AL11,8 Mrd. €+7,3 % organisch
Cloud-Umsatz Q2+22 %+24 % währungsbereinigt
Prüfmerkmal 3Free Cashflow AL5,0 Mrd. €+3,1 %
IFRS-Betriebsgewinn Q2+8 %gegenüber Vorjahr
Zentrale ChanceT-Mobile US, Glasfaserausbau und steigender Datenverbrauch können Ergebnis und Cashflow stützen.
Cloud-Migration und Business AI können Nutzung, Kundenbindung und wiederkehrende Erlöse steigern.
Zentrales RisikoHohe Investitionen, Schulden, Regulierung, Wettbewerb und starke Abhängigkeit vom US-Geschäft.
Hohe Bewertung, Wettbewerbsdruck, komplexe Kundenmigrationen und Integrationsrisiken aus Übernahmen.
Worauf achten?EBITDA immer mit Investitionen, Cashflow, Schulden und Dollareffekt zusammen lesen.
Cloud-Wachstum nicht allein betrachten: Marge, Cashflow und Aktienvergütung gehören dazu.